AUF REISEN | Budget-Tipps für Japan

„Japan ist teuer“, hört man immer wieder. Und ich kann bestätigen, dass ich auf meiner Reise das meiste Geld in Japan gelassen habe. Da meine Flüge relativ preiswert waren (Kurz- und Mittelstrecke von Russland und nach Bali), habe ich hier viel Geld sparen können. Dies kommt jetzt natürlich für die meisten, die eine Japanreise planen, nicht in Frage und deswegen habe ich ein paar Tipps zusammen getragen, wie ihr trotzdem Geld sparen könnt.

Günstige Unterkunft in Japan

Sucht euch Unterkünfte über AirBnB oder Couchsurfing. Selbst die berühmten Kapselhostels sind teuer. Bei AirBnB kann man mit Glück und wenn man lange im Vorraus bucht oft Betten in Mehrbettzimmern für unter 20€ die Nacht bekommen. Das ist für japanische Verhältnisse wirklich günstig. Allerdings gilt hier auch meist „You get, what you pay for!“ und so hatte ich bei meiner ersten Unterkunft in Tokyo ein Zimmer ohne Tageslicht, einen sich-selbstbefriedigenden Japaner unter mir im Etagenbett und eine Matratze, die so dünn war, dass man jede Rippe des Metallbettgestells spüren konnte. Bei anderen Unterkünften hatte ich aber auch Glück und so habe ich in Osaka für umgerechnet 10€ in einem ganz tollen Hostel gewohnt, das auch ultragemütlich war und den nettesten Besitzer der Welt hatte.

In Tokyo und Kyoto habe ich außerdem bei Couchsurfern übernachtet. Wenn ihr das Prinzip „Couchsurfing“ nicht kennt, schaut mal hier. Normalerweise übernachtet man kostenlos bei Fremden, mit denen man meist auch etwas gemeinsam unternimmt. Gerade wenn man alleine reist und die Stadt nicht kennt, ist das auch ganz toll, um tolle Insiderspots kennenzulernen. Die meisten Couchsurfer werden ganz schnell zu Freunden. Es ist höflich sich mit einem kleinen Gastgeschenk erkenntlich zu zeigen: Ich habe meinen Hosts gerne selbstgemalte Postkarten und Schokolade geschenkt. Sie haben sich alle sehr gefreut.

Osaka Innenstadt Budget Tipps Japan
Totoro Gebäck

Sparen beim Essen in Japan

Essen in japanischen Restaurants ist eigentlich nie günstig. In kleineren Schnellrestaurants kriegt man aber schonmal eine Suppe oder Nudeln für etwa 3€ umgerechnet. Die typischen Sushigeschäfte, in denen das Sushi auf einem Laufband fährt, sind oft auch relativ günstig. Etwa 70ct zahlt man umgerechnet pro Tellerchen, das man verzehrt.

Ansonsten kann ich das Essen aus den zahlreichen Konbinis sehr empfehlen. Im Kühlschrank der 24 Stunden-Geschäfte gibt es so ziemlich alle japanischen Spezialitäten für den kleinen Preis und das To-Go-Essen dort ist tatsächlich sogar ziemlich lecker. Ich hatte Sushi, Soba und Udon aus dem Konbini und kann alles empfehlen.

Japan Rail Pass

Günstig ist der Japan Rail Pass eigentlich auch nicht wirklich. Man muss ihn vor Reiseantritt buchen und bezahlt für 7 Tage 239€. Dafür kann man dann so gut wie jeden Zug in Japan nehmen, ohne nochmal draufzuzahlen. Für eine „kurze Fahrt“ von Fuji nach Tokyo habe ich aber regulär schon etwa 30€ bezahlt und so lohnt sich der Pass auf jeden Fall, wenn man mehr als nur eine Stadt anschauen will. Alle Infos zum JP Rail Pass findet ihr hier. Wenn euch meine Route und meine Erfahrung mit dem Ticket interessieren, dann schaut mal bei diesem Beitrag vorbei.

Ich hoffe, meine Tipps konnten euch ein wenig weiterhelfen. Es sind jetzt auch keine Super-Secret-Tipps, aber sie fassen meine Erfahrung ein wenig zusammen.

xoxo Ruth
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