AUF REISEN | Meine Bucket List für Japan

Für Japan hatte ich eine riesige Bucket List, auf der zig Dinge standen, die ich dort unbedingt erleben wollte. Bis auf einen Punkt, den ich nur so halb abhaken kann, habe ich es tatsächlich geschafft alles zu erledigen. Was auf meiner Liste stand und wie es war, möchte ich euch heute erzählen!

Sushi essen

Mal im Ernst: Man kann nicht nach Japan reisen und dort dann kein Sushi essen. Ich habe tatsächlich ziemlich viel Sushi gegessen, weil es leicht vegetarisch zu bekommen war und ich grundsätzlich eher Probleme mit meiner vegetarischen Ernährung dort hatte. In Tokyo war ich in einem 100Yen Sushi-Restaurant, wo das Sushi, wie man es sich vorstellt, auf einem Band an dir vorbeirollt. Dort hatte ich das beste Sushi. An einem anderen Tag war ich in einem etwas teureren Restaurant, das aber sehr gute Yelp-Bewertungen hatte und wo man fast eine Stunde warten musste, bis man einen Platz bekam. Auch dort war es wirklich gut, aber man hätte mich vorwarnen müssen, dass in Japan das Wasabi manchmal schon im Sushi ist. Selbst Sushi aus dem Konbini ist wirklich lecker.

Fun Fact: In Japan gibt es kein Avocado-Sushi, die Vorstellung finden die Japaner ziemlich schräg.

Karaoke

Karaoke gehört in Japan irgendwie dazu. Ich hätte es vermutlich nicht mal auf meiner Liste stehen haben müssen. Wenn man in Japan in eine Bar geht, dann kann man dort meist auch Karaoke singen. Meine erste Karaoke-Erfahrung war mit einer Kanadierin in einer dieser Karaoke-Boxen. Es war wirklich ein lustiger Abend, sogar zu zweit. Am Abend vor meinem Abflug bin ich dann aus Versehen wieder mit einer größeren Gruppe in der Karaoke-Box gelandet. Viel Schlaf habe ich dann leider nicht mehr vor dem Flug bekommen.

Hiroshima besuchen

Eigentlich wollte ich dort vor allem das Atombombenmuseum besuchen, was ich tatsächlich nicht mal mehr gemacht habe, da ich vorher schon in Nagasaki gewesen war. Wenn ihr mehr über Hiroshima lesen wollt, lest gern meinen Artikel zum Thema Japan Rail Pass – 7 Städte in 7 Tagen.

Hiroshima Bucket List JapanKanincheninsel Japan

Kanincheninsel

Auf Youtube hatte ich Videos gefunden von Menschen, die inmitten eines Kaninchenmeeres lagen. So war es nicht, als ich dort war. Es waren zwar einige Kaninchen auf der Insel unterwegs, die auch sehr zahm waren – ergo aus der Hand fraßen, streicheln war nicht drin – , aber längst nicht soviele, dass man sich in einem „Kaninchenmeer“ befand. Vielleicht hatte ich aber auch einfach Pech? Abgesehen davon ist Okunoshima, so heißt die Insel, ein extrem schöner und friedlicher Ort gewesen. Mehr könnt ihr ebenfalls in diesem Blogpost lesen.

Kyoto/Osaka

Ich war in beiden Städten und habs geliebt. Ich habe sowohl zu Kyoto als auch zu Osaka einen detaillierten Blogpost geschrieben. Optional kann man auch beide an einem Tag besuchen. Sie sind in nur etwa einer Stunde mit unterschiedlichen Bahnlinien erreichbar. Ich würde es aber nicht empfehlen, da man so vermutlich ziemlich viel verpasst, was die beiden Städte zu bieten haben.

Purikura machen

Purikura sind diese witzigen kleinen Fotos, auf denen man sich die Augen ganz groß bearbeiten kann. Ihr könnt eins davon oben auf dem Titelbild sehen. Ich habe es zweimal gemacht. Einmal mit einer Freundin in Tokyo und einmal in Kyoto mit einem japanischen Freund. Beim zweiten Mal hatten wir zusätzlich zur starken Bearbeitung noch lustige Onesies an. Ich war z.B. als Pikachu verkleidet. Wenn man nach Japan reist, sollte man das schonmal gemacht haben.

Tokyo

Tokyo hat mich sowasvon überfordert und war dann am Ende aber nochmal so cool. Um alles zu Tokyo zu lesen, schaut euch mal diesen Beitrag an.

Tokyo

Pokemoncenter besuchen

Ein bisschen nerdy, aber es stand tatsächlich auf meiner Liste. Ich habe mir dort tatsächlich auch etwas gekauft: Eine Pikachu-Keksdose im traditonell japanischen Stil und drei paar Socken. Die Preise waren total okay dort. Würde ich nochmal nach Japan fliegen, würde ich aber wohl nicht noch einmal ins Pokemoncenter. Fazit: Kann man als Fan schon machen, muss man aber nicht.

Shinkansen fahren

Im Shinkansen zu fahren, fand ich absolut spannend. Diese Züge sind so schnell, dass sie für 600km nur 3 Stunden brauchen und dabei absolut pünktlich. Was ich auch sehr beeindruckend fand: Wenn man in einem Zug sitzt, der im Bahnhof steht und ein anderer Shinkansen vorbeifährt, bremst dieser nicht ab, das hat zur Folge, dass man richtig spürt, wie der Zug, in dem man sitzt, zur Seite gedrückt wird. Die Züge sind außerdem relativ luxuriös, haben Raucherabteile und viel Beinfreiheit.

Ins Onsen gehen

Kennt ihr Onsen? Das sind diese heißen Quellen, nach denen die Japaner ganz verrückt sind. Ein bisschen so wie hier eine Therme. Schon in Russland hatte ich einen Japaner getroffen, der mir empfahl, in Japan ins Onsen zu gehen. Leider sind die meisten Onsen nicht „tattoo-friendly“, da Tattoos in Japan mit den Yakuzi, den Mafiosi, verbunden werden, und deshalb musste ich diesbezüglich etwas mehr recherchieren. Im Endeffekt habe ich mich für das Kinugawa Onsen Koen Iwaburo bei Nikko entschieden und hatte einen schönen entspannten Tag.

Im Capsule-Hotel übernachten

Dies ist leider der einzige Punkt, den ich nicht ganz eingehalten habe. Allerdings habe ich in mehreren Hostels in kapselartigen Boxen geschlafen, das scheint dort relativ normal zu sein. Ob es sich aber um echte Kapsel-Hotels gehandelt hat? Kann ich leider nicht sagen.

Shibuya-Zebrastreifen filmen

Mein letzter Punkt auf der Liste: Ich wollte den berühmtesten Zebrastreifen der Welt filmen. Hab ich gemacht!

Wart ihr schonmal in Japan? Wenn ja, welche Punkte habt ihr auch abgehakt? Wenn nein, was würdet ihr dort unbedingt tun wollen?

xoxo Ruth
Instagram
| Twitter | Follow Me

1 Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.