THOUGHTS | Wie ich zu meinem Studium kam…

Entscheidungen, die man trifft, können wichtig und unwichtig sein. Man kann entscheiden, was man heute essen will oder was man jemandem zum Geburtstag schenken will oder an welcher Uni man studieren wird. Doch manchmal haben Entscheidungen, die einem selbst eigentlich gar nicht so groß vorkommen enorme Auswirkung auf das eigene Leben und über solchen Entscheidungen will ich heute schreiben.

Wie ich zum Kommunikationsdesign kam:

Schon im Kindergarten habe ich sehr gern gemalt und gebastelt, sodass meine Mutter keine Mühen und Zeit gescheut hat mich 6 Jahre lang jeden Freitag in die Malschule für Kinder zu bringen, wo ich mich kreativ ausleben konnte. Darin bin ich aufgegangen und es hat mir viel Spaß gemacht. Doch spätestens in der 8. Klasse wurde mir meine Freude an der Kunst durch grantige Kunstlehrer und die Bewertung mit Noten genommen. Ich bekam 3en in Kunst und konnte damit einfach nicht umgehen, denn wenn es etwas gab, was ich immer geliebt habe, war es das Zeichnen, Malen und Basteln. Und ja, ich bin bis heute der Meinung, dass ich diese Noten nicht verdient hatte. Ich hörte auf zuhause kreativ zu sein und beschäftigte mich mit anderen Dingen.

Pilot Frixion

Mit 15 entdeckte ich zufällig Blogs. Erst die Blogs anderer Menschen und später auch das selber schreiben. Anfangs postete ich zu meinen Texten Handyfotos oder Tumblr-Bilder, doch schon bald reichte das nicht mehr aus und ich wünschte mir zu Weihnachten eine gute Kamera, die ich auch bekam. Ich war sehr stolz auf meine Bridgekamera und trug sie eigentlich immer bei mir um keine Situation zu verpassen, in der ich ein Bild machen konnte. Meine Liebe zur Fotografie war entflammt. Mittlerweile war ich etwa 17 Jahre alt und wollte nach dem Abitur Psychologie studieren. Mein Kunstlehrer erwähnte im Kunst-Leistungskurs, dass er uns beraten könne, wenn jemand von uns vorhätte, etwas mit Kunst zu studieren. Ich fühlte mich nicht angesprochen… Ich hatte zwar mittlerweile wieder gute Noten in Kunst, aber etwas mit Kunst zu studieren, lag überhaupt nicht in meiner Sichtweite.

Zum Geburtstag schenkte ich meinen Exfreund unter anderem einen selbstbemalten Jutebeutel. Nachdem er sich bedankt hatte, sah er mich lange an und fragte dann, warum ich denn nicht Grafik-Design studieren wolle, da mir so etwas doch läge. In dem Moment machte es irgendwie „Klick“ in meinem Kopf. Ich sah mir private Hochschulen an, aber mein Traum war es, irgendwann an der HAW Illustration zu studieren. Nachdem ich mein Abitur in der Hand hielt, begann meine Mappenvorbereitung, außerdem bewarb ich mich an einer privaten Berufsfachschule für Illustrationsdesign. Den Sommer verbrachte ich in einem winzigen Dorf in Nordrhein-Westfalen mit dem Stift in der Hand und anderen ambitionierten Studienbewerbern. Wir lebten in einem alten Försterhaus und hatten eine wirklich gute Zeit.

Pilot Frixion
Pilot Frixion

Meine Bewerbung hatte geklappt, zum Wintersemester begann ich privat zu studieren. Ich fühlte mich in meiner Klasse sehr wohl, doch ich merkte schon bald, dass ich unter Zeitdruck nicht gern zeichnete oder malte. Nebenbei hatte ich einige freiwillige Fotografie-Projekte und da war der Zeitdruck nie ein Problem für mich gewesen. Dann kam die Absage für die HAW und mit ihr meine Erkenntnis, dass ich zwar gerne illustriere, das aber nicht beruflich machen möchte.

Im nächsten Sommer ging es erneut in das kleine Dorf zum Mappenkurs. Dieses Mal war ich fixierter. Ich wusste, was ich erreichen wollte, hatte schon viel mehr Arbeiten vorzuweisen. Ich bewarb mich an der HAW nicht mehr für Illustration, sondern für Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Fotografie und Werbedesign und dieses Mal klappte es. Zwar haben sich meine Schwerpunkte seitdem noch verändert, aber im Großen und Ganzen bin ich extrem glücklich diese Entscheidung getroffen zu haben.

Hätte ich meinem Exfreund damals etwas anderes zum Geburtstag geschenkt, säße ich jetzt möglicherweise im überfüllten Psychologie-Hörsaal. Vielleicht wäre ich aus Hamburg weggezogen, hätte niemals mit meinem ehemaligen Mitbewohner zusammengewohnt und demzufolge auch niemals meinen jetzigen Freund kennengelernt.

Ich bin eher ein Mensch, der Entscheidungen aus dem Bauch heraus trifft und entscheide mich oft sehr schnell. Doch man kann nie wissen, was für Folgen die eigenen Entscheidungen haben können, sollten sie noch so klein scheinen. Denn die meisten Entscheidungen lassen sich nicht einfach rückgängig machen. Die neuen FriXion Colors von PILOT lassen sich dagegen einfach wegradieren, wenn man nicht mehr zufrieden mit seiner Entscheidung ist. Diese Funktion basiert auf dem Prinzip der Reibungswärme, durch das die Farbe einfach verschwindet.

Pilot Frixion Kommunikationsdesign

Und jetzt seid ihr dran mit Entscheidungen treffen: Auf der Aktionswebsite von Pilot könnt ihr eure eigenen Entscheidungen treffen und so eine Menge cooler Preise wie zum Beispiel eine Playstation4 oder ein Spotify-Jahresabo gewinnen. Viel Glück dabei!

Welche Entscheidungen haben euer Leben geprägt?

xoxo Ruth
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*In freundlicher Kooperation mit PILOT.

5 Comments

  • Erstmal: Das war einer der gelungensten Sponsored Posts, die ich je gelesen habe! Soviel erstmal dazu ;)

    Ich treffe Entscheidungen auch meist aus dem Bauch heraus. Ich finde sehr oft merkt man erst dadurch, dass man weiß, was man nicht will, was wirklich das Richtige für einen ist.
    Also finde ich es überhaupt nicht schlimm auch mal zu scheitern, so lange man etwas daraus mitnimmt, wieder aufsteht und was anderes probiert.

    Liebe Grüße,
    Julie

  • Lustig, ich möchte ebenfalls Kommunikationsdesign studieren und bin aktuell in den Vorbereitungen meiner Mappe. Ich kann es mir leider nicht leisten privat zu studieren, weshalb meine ‚Auswahlmöglichkeiten‘ eher gering sind. Im Moment bewerbe ich mich für die FH in Münster und drücke mir da klamm heimlich alle Daumen. Mal sehen was dabei raus kommt.
    Ich freue mich, dass dein Leben dich so geleitet hat & du nun im für dich perfekten Studiengang sitzt :)
    Liebst,
    Farina

    • Liebe Farina,
      ich drücke dir die Daumen!
      Ich habe insgesamt drei Semester privat studiert und habe damals noch bei meinen Eltern gewohnt, sonst hätte ich mir das auch nicht leisten können.
      Wenn es in Münster nicht klappt, kann ich dir die HAW echt empfehlen. Die Muthesius Kunsthochschule in Kiel soll auch gut sein.
      Wenn du Fragen zur Uni oder zum Studiengang hast, kannst du mir sonst gern schreiben :)
      Liebste Grüße
      Ruth

  • Ein wundervoller Beitrag. Und du bist richtig begabt. Wie toll du malen kannst. O.o
    Daran erkennt man, wie die kleinen Dinge eine ganz andere Richtung geben können. :-)
    Ich bin leider nicht der Typ, der Entscheidungen aus dem Bauch trifft, aber zum Glück hat mir das auch nicht geschadet. :-)

    Viele Liebe Grüße
    Rebecca

  • Mit solchen sponsored Posts kann man nur zufrieden sein :-)
    Sehr interessant zu lesen, was so dein Werdegang bis jetzt war.
    Ich treffe Entscheidungen auch so gut wie immer aus dem Bauch heraus. Bin damit zwar auch schon das ein oder andere Mal hingefallen, aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich :-D

    Cheerio!
    Sandy von http://www.ownblack.net

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