ON TOUR | Salzburg

Ich bin noch nie in Österreich gewesen, obwohl es gar nicht so weit weg liegt. Weil ich aber schon immer mal nach Österreich wollte und weil ich unbedingt verreisen wollte, kam ich auf die Idee meinen Vater zu fragen, ob er nicht Lust hätte mit mir zu verreisen. Mein Vater ist schon in Rente, während meine Mutter noch arbeitet und daher hat er viel Zeit, außerdem hat er vor vielen Jahren in Salzburg studiert und so lag es nahe eine Reise nach Salzburg vorzuschlagen. Er war sofort Feuer und Flamme und organisierte mit großer Freude einen Kurztrip, den wir dann letzte Woche antraten. Mit dem Flugzeug ging es nach München und von dort aus fuhren wir zwei Stunden Bahn bis wir in Salzburg ankamen. Schon der erste Blick, den ich aus dem Zug auf die Stadt werfen konnte, beeindruckte mich sehr. Als norddeutsche Kartoffel sind Berge für mich etwas enorm Imposantes und viel höhere Berge als im Harz habe ich bisher nicht gesehen gehabt.

Am Montagabend checkten wir aber nur noch in unser süßes Hotel ein und gingen in der Innenstadt noch kurz einen Burger essen, ehe wir dann erschöpft ins Bett fielen. Mein Vater kaufte uns eine Salzburg Card, die ich jedem Salzburgbesucher empfehlen würde, denn sie rechnet sich sehr sehr schnell. Inklusive sind Fahrten in den öffentlichen Verkehrsmitteln und Eintritte zu fast allen Salzburger Sehenswürdigkeiten.

Der zweite Tag sollte sehr vielversprechend werden. Zuerst fuhren mein Vater und ich in den Salzburger Stadtteil Maxglan, wo mein Vater damals gelebt und studiert hat und er zeigte mir sein damaliges Wohnhaus und die Schule, die er besucht hatte. Danach besichtigten wir kurz den Dom und fuhren mit dem Festungsaufzug hoch zur Festung Hohen Salzburg, wo wir uns einen Audio Guide liehen und Eis auf der wunderschönen Terasse mit Blick über die ganze Stadt aßen.

Salzburg Festung Hohensalzburg
Salzburg Festung Hohensalzburg
Salzburg Pferdekutsche

Nach diesem tollen Besuch der Festung Hohensalzburg schlenderten wir ein wenig durch die Getreidegasse und fuhren dann noch einmal hoch auf den Mönchsberg, von wo aus wir eine andere tolle Aussicht über die Stadt genießen konnten. Danach gönnten wir uns eine leckere Brezel und entschieden den Bus zum Untersberg zu nehmen um mit einer Gondel auf den fast 2.000m hohen Berg zu fahren. Morgens hatte es noch geregnet, aber im Laufe des Tages war es immer klarer geworden und daher hielten wir das für eine gute Idee.

Die Seilbahn fährt alle halbe Stunde hoch und so hatte mein Vater noch Zeit für einen Kaffee und dann ging es auch schon los. Die Seilbahn stieg immer höher und als wir oben ausstiegen war es sicherlich 6 Grad kälter als unten. Im Restaurant aßen wir Mittag und dann bestieg ich den Gipfel, auf dem mir wirklich die Spucke weg blieb. Es war wie im Flugzeug, so klein waren die Häuser, unter mir sah ich sogar Wolken vorbeiziehen. Ein wirklich wunderbarer Moment. Am Schluss musste ich mich dann aber beeilen, damit wir die letzte Talbahn noch bekämen.

Salzburg UntersbergSalzburg UntersbergSalzburg UntersbergSalzburg UntersbergSalzburg UntersbergSalzburg Untersberg

Nachdem wir wieder unten angekommen waren, war es auch schon wieder Zeit zu essen und so suchten wir ein Restaurant, das typisch österreichische Speisen anbot und fanden dann auch eins. Leider ist typisch österreichisches Essen nicht unbedingt vegetarisch, wie ich feststellen musste, weswegen ich ein Reisgericht aß, das nicht so österreichisch war. Zum Nachtisch gab es dann aber leckeren Kaiserschmarrn. Nach dem Abendessen gingen wir ins Hotel, schauten noch einen Krimi im Fernsehen und legten uns schlafen.

Nach einem leckeren Hotelfrühstück machten wir uns am dritten Morgen auf den Weg zum Schloss Hellbrunn, wo wir an einer Führung teilnehmen wollten. Bei der Führung konnte man die Wasserspiele des Fürsten ansehen und wurde entsprechend nass – ein Glück, dass der Tag sehr warm war. Nach der Führung schauten wir uns das Schloss mit einem Audio Guide von innen an. Die interessante Persönlichkeit Fürst Markus Sittikus, der hier lebte, fand ich besonders spannend. Nachdem wir noch eine Runde durch den Schlossgarten gewandert waren, nahmen wir den Bus zurück in die Stadt.

Salzburg Schloss Hellbrunn

In der Stadt buchten wir eine einstündige Bootstour auf der Salzach. Danach machte ich mich auf den Weg in das Designer-Outlet, was ich aber ehrlich gesagt sehr enttäuschend fand, weswegen ich in Salzburg auch nichts kaufte. Abends traf ich im Hotel meinen Vater wieder, zog mich eben um um noch den Garten des Schloss Mirabell zu besuchen.

Der Garten war wirklich wunderschön und groß. Ich war sehr beeindruckt. Nach kurzer Zeit zog allerdings ein riesiges Gewitter auf und deshalb machten wir uns schnell auf den Weg zurück ins Hotel und kamen gerade noch rechtzeitig an, bevor es anfing wie aus Eimern zu schütten.

Salzburg Hotel Sacher
Salzburg Schloss Mirabell
Salzburg Schloss Mirabell
Salzburg Schloss Mirabell
Salzburg Schloss Mirabell
Salzburg Schloss Mirabell

Am Donnerstag ging es früh morgens zurück zum Zug. Abgesehen von einer kleinen Verspätung des Fliegers kamen wir sicher wieder in Hamburg an. Zweieinhalb wirklich wunderbare Tage, die ich mit meinem Vater verbringen durfte.

Wart ihr schon in Salzburg? Habt ihr ähnliche Dinge unternommen?

xoxo Ruth
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