OUTFIT | Gedanken zur Nachhaltigkeit

Gerade wir Modeblogger sind gefühlt immer nur am Shoppen um unseren Lesern die neuesten Trends zur präsentieren. Nachhaltig ist das nicht und da man als Blogger ja in irgendeiner Art und Weise eine Vorbildfunktion (einen Artikel zum Thema Vorbild findet ihr hier) hat, habe ich in letzter Zeit viel über dieses Thema nachgedacht. Der ständige Konsum von Fast Fashion schädigt nicht nur die Menschen, die für Dumpinglöhne irgendwo in Bangladesh nähen, sondern auch die Umwelt: Baumwolle ist pestizidbelastet und das Wasser durch die Chemikalien vergiftet. Auf aktuelle Mode komplett verzichten möchte ich aber auch nicht. Doch was ist die Alternative?

Immer mehr junge und faire Biolabels wie Armedangels oder People Tree konnten sich in den letzten Jahren etablieren. Diese Labels sind zwar meist etwas teurer, aber dafür sind die Produkte nachhaltig produziert und ich verspreche euch, dass ihr ein solches Kleidungsstück mit einem anderen Gewissen tragt. Ich persönlich besuche seit einigen Jahren regelmäßig Kleidertauschmärkte, bei denen jeder seine getragene Kleidung mitbringt und sich Kleidung anderer Menschen dafür wieder mitnimmt. Das Ganze ist kostenlos und funktioniert (zu meiner anfänglichen Überraschung) enorm gut, da die Leute sich größtenteils total fair verhalten. Auch auf Flohmärkten und in Second-Hand-Shops kaufe ich hin und wieder sehr gern, nicht nur, dass man dort sehr günstig Kleidung kaufen kann, es sind auch meistens Stücke, die man sonst nirgendwo findet und die somit etwas ganz Besonderes sind.

Wenn ihr dann doch mal Fehlkäufe loswerden wollt, dann überlegt vielleicht die Kleidung zu spenden oder ihr könnt sich bei H&M oder Conleys recyclen lassen. Bei H&M bekommt man für jede Tüte Kleidung einen 15% Gutschein. Die Kleidung wird sortiert und unbrauchbare Teile werden wiederverwertet, während brauchbare Teile an Second-Hand-Shops weitergegeben werden. Den Erlös spendet H&M gemeinnützigen Zwecken. Bei Conleys bekommt ihr Geld für eure Kleidung und ebenfalls einen Gutschein. Früher habe ich meine Kleidung oft in den Rotkreuzladen gebracht, heute spende ich lieber an die Kleiderkammer. Sachen in sehr gutem Zustand oder Markenware verkaufe ich auf dem Flohmarkt.

Ich achte vor allem in letzter Zeit vermehrt auf die gute Qualität meiner Basics, damit ich diese wirklich jahrelang tragen kann, denn das ist ja auch eine Form von Nachhaltigkeit und auch der Grund, warum ich als Vegetarierin Leder trage. Hin und wieder wandert jedoch dennoch mal ein Fast Fashion-Trendteil in meinen Einkaufskorb, denn komplett darauf zu verzichten fällt mir schwer.

OUTFIT DETAILS:
Jacke: KULT – Shirt: Vintage – Tasche: Zara
Jeans: Levi’s Vintage – Schuhe: adidas Originals

xoxo Ruth
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Mickey Maus Shirt
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2 Comments

  • Nachhaltigkeit ist eine sehr wichtige Sache, und ich finde es gut dass du dir auch als Mode Blogger Gedanken drüber machst! Es gibt so wunderbare Klamotten in Second-Hand Shops, ich liebe es dort einkaufen zu gehen. Man fühlt sich echt viel besser wenn man solche Klamotten trägt und es trotzdem gibt es viel zu viele Menschen die diese Wiederverwertung als abwertend empfinden und keinen Gedanken an die Menschen verlieren, die für ihre Kleidung unter schlimmsten Bedingungen schuften mussten. In der Blogger Welt sollte viel öfter auf so etwas aufmerksam gemacht werden. Finde ich richtig gut von dir ! Außerdem liebe ich dein Outfit, sieht richtig gut aus

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