OUTFIT | Chaos im Kopf


Bluse: Zara – Rock: Zara – Tasche: Liebeskind Berlin
Armband: Primark – Schuhe: Mango DIY



Seit einigen Wochen habe ich wieder diesen Krieg im Kopf – Blogleser, die mir schon länger folgen, kennen das schon von mir. Erst war ich Beautyblogger, dann habe ich sowohl Fashion als auch Beauty gemacht. Irgendwann entschieden, dass ich das trennen möchte, einen neuen Blog erstellt und nach einiger Zeit wieder gelöscht und alle Artikel auf dem alten Blog importiert. Irgendwann habe ich mich dann hauptsächlich nur noch der Mode gewidmet – mit seltenen Beauty-Artikeln und fühlte mich auch irgendwie angekommen. Ich hatte das erreicht, was ich wollte: Ein paar Leser, die meinen Blog mögen und Themen, mit denen ich mich wohlfühlte. Doch langsam reicht mir das nicht mehr – es gibt hunderte Modeblogs, neue sprießen aus dem Boden wie Pilze und was hebt mich von all diesen Blogs ab? Das weiß ich auch nicht genau. Mein Möchtegern-Boho-Stil, weil ich eigentlich Minimalismus auch hart feier? Oder meine teils sehr kurzen Artikel? Ich langweile mich selbst, weil ich aus diesem Einheitsbrei nicht herausstechen kann. Meine Bilder sind gut, das wahrscheinlich schon, aber mein minimalistisches Design passt nicht zu meinen verspielten Looks. Und außer Outfits fällt mir auch nichts ein, dabei war ich doch so sicher, dass ich euch diesen Sommer mit DIY-Artikeln verwöhnen würde. Ich habe genau einen geschrieben.

Und ich frage mich erneut: „Was hebt mich heraus aus der großen Menge an Blogs?“ und komme zu keiner Antwort, eigentlich bin ich ein Mensch der vor kreativen Ideen nur so sprudelt, studiere ich doch sogar ein Designfach. Und plötzlich habe ich eine Idee: Warum nicht meinen Blog zu einem Gesamtkunstwerk, einer Art Portfolio für mein Studium machen? Später da will ich „Social Media“ machen, Facebookseiten gestalten oder so, eigentlich genau das, was ich jetzt auch schon im Nebenjob mache, nur Vollzeit. Warum binde ich nicht meine Kenntnis von Design, meine Lust auf Experimente im künstlerischen Sinne, vielleicht auch analoge Fotografie einfach mit ein. Zeige meine Looks auf eine neue Art und Weise? Ich bin mir noch nicht sicher, ob und wie ich das umsetzen kann, aber ich habe auf einmal wieder Lust zu bloggen. Etwas Neues zu machen, was man sonst nicht von Blogs kennt. Mode, Kunst und Design ist in Magazinen eine beliebte Kombination, warum sollte es bei mir nicht funktionieren?

Was meint ihr?

xoxo Ruth

6 Comments

  • Was ich gelernt habe in einem Blogger Workshop, dass minimalistische Designs besser sind als verspielte. Du kannst immer noch einen tollen, verspielten Header haben aber das Design sollte klar sein. Du sprichst mit deinen Bildern und mit den Texten.

    Ich bin gespannt was du als nächstes aus deinem Blog machst : ) Kunst und Fashion. Das klingt durchaus interessant. Und jetzt nachdem ich weiß, dass du dich und deine Dinge, die du angehst ab und an in Frage stellst bist du mir richtig sympathisch geworden : D Ich weiß auch nicht : D Wahrscheinlich weil ich da ähnlich ticke. Ich habe Mediendesign gelernt und bin sehr selten mit dem was ich tu absolut zufrieden. Perfektionismus ist ein Fluch, aber auch ein Segen, weil man nie auf der Stelle tritt, sondern sich immer weiter bewegt : )

    Süße Grüße
    Alison

  • Dein Blogs sticht für mich auf jeden Fall heraus, ganz klar! Und zwar genau wegen solcher Artikel wie dieser! Die sind total nachvollziehbar und menschlich :) Ich brauche keinen Blog zu lesen mit dm ich mich nicht identifizieren kann.
    Freue mich auf deine neuen Projekte und Ideen :)
    Liebe Grüße ♥

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