THOUGHTS & OUTFIT | Mode – Meine größte Hassliebe

//*Dieser Beitrag enthält Werbung.

 

Demletzt wurde ich von einer Kommilitonin in einem Uni-Kurs „Fashionbloggerin“ genannt und war beschämt. Ich habe richtig gefühlt wie ich in diesem Moment rot wurde und auf meine schwarzen Superstars starrte in der Hoffnung im Boden zu versinken. Ich kann mich mit der Bezeichnung „Fashionblogger“ überhaupt gar nicht mehr identifizieren. Auf diesem Blog zeige ich gelegentlich Outfits, aber mit der Glitzerwelt der Blogger möchte ich nichts mehr zu tun haben. Mein Gesicht oder meine Persönlichkeit für Werbung zu verkaufen und allgemein so sehr im Mittelpunkt zu stehen, liegt mir nicht. Ich bin typisch norddeutsch – zurückhaltend. Außerdem habe ich eine eher antikapitalistische Einstellung und kann mit Bloggern, die Monat für Monat ihr Geld in Designer-Handtaschen investieren, nichts anfangen. Dabei ist mir klar, dass ich beinahe auch so geworden wäre. Und ebenfalls ist mir klar, dass es mein Umfeld war, das mich verleitet hat und genau aus diesem Grund möchte ich mit diesem Umfeld nichts mehr zu tun haben.

Meine Mitbewohnerin und mein Freund sind Minimalisten. Das ist ein Ansporn aus der richtigen Richtung. Doch ich liebe schöne Dinge viel zu sehr um mich beschränken zu können. Immerhin habe ich mittlerweile die Einstellung: „Schöne Dinge sind auch schöne Dinge, wenn sie nicht mir gehören!“ und kaufe entsprechend nur noch ganz selten und mache auch Einkaufslisten für Kleidung&Co. Ich minimiere Schritt für Schritt meinen Schrank und konnte mich mittlerweile schon auf die Hälfte meiner Kleidung reduzieren. Lieblingsstücke herauszufiltern ist allerdings ein Prozess, der etwas länger dauert. Anziehen geht nun viel schneller, meine Looks sind dafür aber auch weniger ausgefallen. Selbst im Sommer trage ich fast ausschließlich Sneaker und Stiefel – alles für die Bequemlichkeit.

Aber ich liebe Mode eben auch, denn ich liebe es mich je nach Stimmung anzuziehen und unterschiedlichste Kleidungsstück zu einem stimmigen Gesamtlook zu kombinieren. Und auch wenn ich momentan kaum zu Shooten komme, überlege ich mir fast jeden Tag, was ich Cooles anziehen könnte. Und manchmal kommen da Looks wie dieser bei raus: Vor kurzem habe ich mir bei Kleiderkreisel eine schwarze „Daunen“-Jacke (nicht aus echten Daunen) gekauft, dazu trage ich einen meiner liebsten Hoodies mit Regenbogenstreifen, eine schwarze Jeans (meine Lieblingsjeans), Standardstiefel und meine Lieblingstasche. Außerdem habe ich bei dem guten Wetter meine neue Ray Ban ausgeführt. Wie gefällt euch der Look?

OUTFIT DETAILS:
Hoodie: Daisy Street – Jacke: Tally Weijl (via Kleiderkreisel) – Tasche: Radley
Sonnenbrille: Ray Ban (via Smartbuyglasses)* – Jeans: Levi’s (via About You)*
Stiefel: Asos (via Kleiderkreisel) – Gürtel: Gucci

xoxo Ruth
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Winter Outfit Hamburg
schwarze Pufferjacke
Sportlicher Pullover rot
Winter Outfit Hamburg schwarze Jacke
Hoodie mit Regenbogenstreifen

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3 Comments

  • Du postest in letzter Zeit auch immer das Gleiche nur mit anderen langweiligen Bildern. Mimimimi ich schäme mich Blogger zu sein, aber ich bin anders ich verkaufe mich nicht.
    Und dann.. schaut mal woher ich die tolle Brille her hab… für ein paar hundert € scheißt du doch auf deine angeblichen Prinzipien, wo unterscheidest du dich?
    Und schaut mal mein toller gucci Gürtel, aber ich gebe nicht mehr viel Geld für Klamotten aus ‍♂️
    Versuche halt nicht wer zu sein der du nicht bist.. du verstellst dich um wo rein zu passen wo du anscheinend nicht hin gehörst..
    tue dich doch mit Emilia zsm ‍♂️

    • Hey Tim,
      den Fakt mal außen vor gelassen, dass du mein Exfreund bist und mich vermutlich deswegen nicht mehr ausstehen kannst, antworte ich dir gern auf deine Fragen.
      Ich gehe Kooperationen ein mit Produkten, die mir gut gefallen, zB diese Sonnenbrille. Bei dem Shop handelt es sich um einen, mit dem ich schon seit einige Zeit zusammen arbeite und für den ich auch häufiger mit dir geshootet habe, falls du dich erinnerst. Ich habe nie gesagt, dass ich keine Kooperationen mehr eingehen werde, sondern dass ich nichts mehr bewerbe, was ich für Schrott halte. Eine gute Sonnenbrille fällt nicht darunter. Den Gürtel habe ich geschenkt bekommen, aber danke.
      Ich habe auch nie gesagt, dass ich kein Geld für Kleidung ausgeben will, nur, dass ich nicht mehr viel Kleidung kaufen werde und das tue ich auch und wenn dann kaufe ich qualitative Sachen und gerne Second Hand.
      Ich versuche unterschiedliche Dinge zu sein, die mir alle Spaß machen und versuche meinen Weg zu finden alldem gerecht zu werden und meine eigene Mitte zwischen allem, was ich gern wäre und vielleicht auch bin zu finden. Was das mit meiner besten Freundin zu tun hat, weiß ich nicht.
      Lg.

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