3 Tipps für das perfekte Flatlay

Als ich das erste Mal ein Flatlay (eng. für platt liegen) machen wollte, habe ich mir die Finger nach einer guten Anleitung wund gesucht, aber keine gefunden. Aus diesem Grund habe ich mich jetzt, wo ich kein blutiger Anfänger mehr bin, entschieden selbst eine zu schreiben. Aber fangen wir von vorne an.

Was ist ein Flatlay überhaupt?

Ein Flatlay ist ein Bild, auf dem Gegenstände auf dem Boden angeordnet sind und von oben herab fotografiert werden. Der Begriff wird vor allem in der Instagram-Szene verwendet. Manchmal sind die Dinge perfekt im Quadrat angeordnet, manchmal soll es eher willkürlich aussehen. Ich bin eher ein Fan der willkürlich aussehenden Flatlays. Aber auch hier kann man nochmal unterteilen: Es gibt Flatlays, auf denen nur zwei Gegenstände angeordnet sind und welche auf denen eine riesige Menge an Dingen zu sehen ist, sodass man erstmal überfordert ist. Ich denke jeder sollte selbst entscheiden, welche Flatlays ihm gut gefallen und welche er posten möchte.

Erstmal solltet ihr entscheiden, was ihr überhaupt auf eurem Bild haben möchtet. Sei es die neue Jacke von Zara, eure Lieblingssneaker oder einfach nur eine Tasse Kaffee. Wenn ihr das entschieden habt, könnt ihr loslegen. Alternativ zu einem Gegenstand im Fokus könnt ihr euch natürlich auch auf ein Thema konzentrieren wie z.B. Dinge, die man mit Frühling assoziiert.

Flatlay

1. Farbliche Abstimmung

Wenn ihr euch entschieden habt, dann solltet ihr ein Farbschema wählen, in dem ihr euch bewegt, denn ganz bunte Flatlays sehen selten gut aus. Eure Sneaker sind blau? Prima, dann sucht euch weitere blaue Gegenstände, die dazu passen könnten. Vielleicht die alte Jeans oder eine blaue Seite einer Zeitschrift? Vom Blau könnt ihr dann weiterdenken. Welche Stimmung wollt ihr vermitteln? Je nachdem passen jetzt vielleicht noch weiße, schwarze oder rote Gegenstände mit ins Bild. Wenn ihr Farbwelten sucht, kann ich euch Design Seeds sehr ans Herz legen, dort findet ihr wunderbare Farbpaletten, auf denen man auch Flatlays hervorragend aufbauen kann.

2. Spielt mit verschiedenen Materialien

Zu eurem Steinfußboden könnte es prima aussehen, wenn ihr ein Schafsfell mit auf das Bild nehmt, auf dem ihr die Dinge platziert. Es könnte aber auch gar nicht gut aussehen, weil es sich mit der Struktur eurer Sneaker streitet. Probiert einfach ein wenig rum, das macht sogar Spaß! Dabei könnt ihr auch an euren Kleiderschrank gehen: Tüllröcke können zum Beispiel ebenfalls einen tollen Hintergrund auf dem Boden geben.

3. Abwechslung

Ihr habt ein tolles Flatlay fotografiert und es hat sogar Spaß gemacht, aber das nächste Flatlay sieht genauso aus wie das Erste? Mit der Wahl der Hintergründe könnt ihr ganz leicht Abwechslung rein bringen. Probiert statt dem Holzfußboden zum Beispiel mal ein Flatlay auf eurem Bettlaken oder auf dem Küchentisch. Ich habe mittlerweile mehrere A2-Pappen bei Idee gekauft, die Holzmuster haben, so habe ich schnell ein wenig Abwechslung (findet ihr hier) und sie kosten fast nichts, außerdem habe ich eine Tischdecke in Marmoroptik, die ich nutzen kann.

Ich hoffe der Artikel hat euch Spaß gemacht und ihr konntet ein paar Tipps mitnehmen. Falls ihr ein Flatlay gemacht habt, dann verlinkt mich doch bei Instagram (@fruityruthypie) drauf oder schickt mir eine Mail, ich bin sehr gespannt, was ihr draus macht.

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