AUF REISEN | Kyoto – Meine Highlights

Genau wie in Osaka, blieb ich etwa vier Tage in Kyoto. Ich übernachtete bei mir bis dahin völlig fremden Couchsurfern und bekam so die Möglichkeit noch tiefer in die japanische Kultur einzutauchen. 

Mein erster Host Yuma fuhr mich mit dem Auto zum goldenen Tempel, Kinkaku-Ji. Der Tempel sieht wunderschön aus und auch der Garten ist toll, aber leider komplett von (überwiegend asiatischen) Touristen überlaufen und sehr voll. Den Tempel kann man außerdem nicht von innen ansehen. Dennoch ist es schön ihn gesehen zu haben.

Nachdem ich den Tempel angesehen hatte, holte Yuma mich ab und fuhr mit mir in ein japanisches Restaurant, in dem stilecht auf dem Boden sitzend gegessen wurde. Hierzu sollten wir die Schuhe ausziehen. Serviert wurden überwiegend Nudelgerichte, die extrem gut schmeckten. Leider habe ich mir den Namen nicht gemerkt, aber das Essen in diesen tradionellen japanischen Restaurants hat mir nicht nur dieses Mal am besten geschmeckt. 

Kyoto
Kyoto
Kyoto

Gestärkt fuhren Yuma und ich zum Arashiyama Bamboo Forest. Ich hatte viel erwartet und bekam leider wenig. Auch dieser Ort war komplett überlaufen von Touristen und statt Bambuswald-Idylle erwarteten uns Menschenmassen. Die Gegend um den Bambuswald war allerdings sehr schön und so spazierten wir durch den Stadtteil Arashiyama und landeten schlussendlich im Iwatayama Monkey Park. In dem Park, der eigentlich ein Berg ist, leben wilde Schneeaffen, die man aus einer Hütte mit Nüssen und Apfelschnitzen füttern kann. Von dem Berg hat man zudem eine atemberaubende Aussicht über Kyoto. Definitiv eines meiner Highlights.

Ich blieb zwei Tage bei Yuma und zog dann zu Yohei um. Yohei war Schaffner und steckte mir unter der Hand Fahrkarten für die Bahn zu, sodass ich nahezu kostenfrei durch Kyoto fahren konnte. Außerdem chauffierte er mich mit seinem Motorroller über die nächtlichen Straßen Japans. Nachdem ich bei ihm eingezogen war, besuchte ich den Fushimi Inari-Schrein. Auf nahezu jedem Kyoto-Bericht taucht dieser Schrein auf und das zu Recht: Die unzähligen roten Tore sind beeindruckend und der angrenzende Bambuswald viel viel schöner als der in Arashiyama. Die Steinskulpturen erzeugen eine mystische Stimmung, ich habe mich ein wenig gefühlt wie in dem Setting von „Mein Nachbar Totoro“. 

Kyoto
Kyoto
Kyoto

An meinem letzten Abend machte ich mit Yohei einen langen Spaziergang durch Gyon. Gyon ist das Geisha-Viertel und ich habe gleich zwei echte Geishas gesehen. Die alten Holzhäuser lassen die Großstadt eher wie ein süßes Dorf wirken und ich habe wirklich verstanden, warum alle Leute Kyoto so lieben, als ich dort war. Zu meinem Glück stand bei meinem Besuch die Stadt in der vollen Kirschblüte und das hat es natürlich noch schöner gemacht.

Wenn ihr Japan besucht, dann würde ich euch unbedingt empfehlen Kyoto nicht auszulassen, denn die Stadt war definitiv eines meiner Highlights.

xoxo Ruth
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