Mein neues Blogkonzept & Warum ich so lange weg war…

Freunde der Sonne und des Mondes, heute darf ich verkünden: Ich bin zurück! Nach monatelanger Abwesenheit aus unterschiedlichen Gründen möchte ich das Bloggen wieder aufnehmen. In Zukunft wird sich einiges auf diesem Blog verändern. Was mein neues Blogkonzept ist und warum ich überhaupt so lange weg war, werde ich euch von Anfang an erzählen.

Vor anderthalb Jahren habe ich gemerkt, dass ich nicht zufrieden war. Mich nervte so ziemlich alles und vor allem mochte ich nicht, was das Bloggen mit mir gemacht hatte. Ich habe es schon häufiger erzählt: Anfang 2017 verdiente ich richtig gut mit „strawberry pie“, die Klickzahlen stiegen und die Instagram Follower auch. Als ich mir dann meine erste richtige Designer-Tasche kaufte, wurde ich stutzig: War das noch ich? Marken waren mir früher egal gewesen, solange die Qualität stimmte. Ich bewunderte lautstark die Gucci-Schlappen anderer Blogger oder lobte ihre Chloé-Sonnenbrille. Mit einem Champagner in der Hand kicherte ich über die Blogger, die sich das nicht leisten konnten und mit Fake-Modellen herumliefen. Und gleichzeitig fand ich meinen Blog zu peinlich zum Erwähnen, wenn ich mit Nichtbloggern unterwegs war. Ich fand mich zum Kotzen! Es begann mit einem kleinen Experiment: Eine Woche lang sperrte ich meinen Laptop in einen Koffer und löschte Instagram. Ich war überrascht, wie gut es mir ging und wieviel Zeit ich plötzlich hatte. Einen genaueren Bericht zu dieser Erfahrung könnt ihr hier nachlesen.

Im letzten Sommer veränderte sich dann eine Menge in meinem Leben: Nachdem mein damaliger Freund und ich uns getrennt hatten, fehlte mir nicht nur ein Fotograf, sondern ich fühlte mich allgemein etwas verloren. Nachdem ich weniger bloggte und auch keinen Freund mehr hatte, hatte ich viel Zeit und wusste nicht wohin damit. Ich begann über mein Leben nachzudenken und wiederholt das Bloggen infrage zu stellen: Als Mensch, der seit seinem achten Lebensjahr vegetarisch isst und allgemein viel Wert auf ökologische Korrektheit legt, wie kann ich da Fast Fashion bewerben? Wie kann ich Produkte in die Kamera halten, die an Tieren getestet wurden? Mein Umfeld hatte sich verändert und statt mit oberflächlichen Bloggern (nein, nicht alle Blogger sind oberflächlich – einige sind nach wie vor enge Freunde von mir) verbrachte ich mehr Zeit mit neuen Menschen in meinem Leben, die mich inspirierten. Das Bloggen geriet mehr und mehr in Vergessenheit. Anfang dieses Jahres begab ich mich auf eine dreimonatige Rucksack-Reise zu mir selbst. Russland, Japan und Indonesien waren meine Ziele. Ich lernte die Einfachkeit kennen und lieben und genoss die Zeit, in der ich mir keine Gedanken über mein Outfit machen konnte, weil ich kaum Kleidung dabei hatte. Gleichzeitig vermisste ich aber auch meinen Kleiderschrank und das Stylen besonderer Outfits. Wieder hatte ich Zeit zum Nachdenken und kam zu dem Entschluss: Ich möchte Bloggen, aber dabei darf ich mich selbst nicht verlieren. Ich möchte keine Fast Fashion mehr kaufen und möchte mich weiterhin vegan-vegetarisch ernähren. Wenn ich weiter bloggen will, dann muss ich das Thema „Nachhaltigkeit“ in den Fokus stellen.

Zettelweise schrieb ich mir Pläne im Ausland, doch als ich wieder zurückkam, stand erstmal eine andere Aufgabe an: Meine Bachelorarbeit. In den letzten Monaten hatte ich schlicht und ergreifend keine Zeit und keine Energie mich auf irgendetwas anderes zu konzentrieren als auf dieses Monsterprojekt. Aber jetzt kann ich euch stolz verkünden: Ich habe meinen Abschluss sehr zufriedenstellend bestanden und „strawberry pie“ ist eins von mehreren Projekten, die ich jetzt in Angriff nehmen werde. Mit verändertem Konzept gehen der Blog und ich nun wieder gemeinsam an den Start. Statt Modeblog wird „strawberry pie“ ein Lifestyleblog sein. Meine Themenschwerpunkte werden Tipps und Fotos zu Reisen, natürliche Schönheit mit Naturprodukten und Naturkosmetik, Yoga, vegan-vegetarische Ernährung, Second-Hand und nachhaltige Mode und DIY im Sinne von Upcycpling und Selbernähen sein. Auf Instagram wird es zusätzlich noch ein wenig mehr um Kunst gehen, da ich diese Inspiration sehr schätze.

So, viel geschrieben, hoffentlich auch ein bisschen was damit gesagt. Ich freue mich tierisch auf alles was kommt und ich hoffe, ihr seid nach wie vor mit am Start und freut euch genauso.

xoxo Ruth
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