UNTERWEGS | In Frankfurt mit My Fashionary

Vor einer Woche ging es für mich über das Wochenende nach Frankfurt, um den Launch der Website My Fashionary zu feiern. Zu diesem Anlass lud das My Fashionary-Team mich und fünf weitere Bloggerinnen in das Grand Wyndham Hotel, wo wir alles über das Konzept der Website erfuhren und zudem einige Shootings mit uns stattfinden sollten.

Da ich als letzte ankam, hatte ich nur wenige Minuten Zeit meinen Koffer in das Hotelzimmer zu bringen, das erste Mal über die Aussicht zu staunen, etwa zwanzig Bilder vom Sonnenuntergang zu schießen und dann wieder in die Lobby zu fahren, von wo aus wir uns zu Fuß auf dem Weg zu einem Frankfurter Banker, der in seiner Freizeit Maßanzüge für wohl situierte Männer anfertigen lässt. Dort gab es den ein oder anderen Wein und einen Einblick in die riesige Schuhsammlung des Bankers, wo man echt neidisch werden könnte. Sogar als Frau.

Von dort aus trieb es uns weiter in ein Frankfurter Lokal, wo es typisch frankfurterisch, wie ich mir sagen ließ, „ebbelwoi“ (Apfelwein), „handkäs“ (eingelegter Harzer Käse mit Zwiebeln) und grüne Soße gab. Ich als Nordlicht war vorher noch nie in einem derartigen Lokal gewesen, es war so wie man sich ein deutsches Lokal halt eben vorstellt. Lange Holzbänke, Holztische und deftiges Essen. Geschmeckt hat es mir aber sehr und die Runde wurde mit jedem Glas „ebbelwoi“ fröhlicher, dennoch entschieden wir gegen halb eins ins Hotel zurückzukehren und uns schlafen zu legen. Natürlich schlief ich nicht sofort ein, sondern beobachtete noch eine Weile die wunderbare Aussicht bei Nacht.

Am nächsten Morgen musste ich zeitig aufstehen, da wir zum Frühstück verabredet waren. Bei dem gemütlichen Bett fiel mir das ungeheuer schwer. Das Frühstück war zum Glück so umfangreich und lecker, dass ich das frühe Aufstehen gut wegstecken konnte.


Nach dem Frühstück erklärte die My Fashionary-Gründerin Bea uns das Konzept der Website: Offline shoppen soll wieder attraktiver gemacht werden, dadurch dass man online schon einen Einblick in die Boutiquen bekommt. Außerdem soll es eine Suchfunktion geben, mit der Kunden Suchanfragen für Kleidung oder Accessoires an Boutiquen schicken können, die sich dann beim Kunden melden können, wenn sie ein derartiges Produkt führen. Das ganze soll sehr persönlich aufgebaut sein, sodass man Kleidung direkt nach Vorlieben filtern kann. Für mich sehr spannend, da ich eher der Online-Gucker, aber Offline-Käufer bin. Ich mag es gerne, wenn ich Produkte vorher anfassen kann und mich damit im Spiegel sehen kann um zu entscheiden, ob sie zu mir passen.

Danach wurde es erst richtig spannend, ich durfte endlich „shoppen“ gehen, was bedeutete, dass ich durch die Boutiquen stöberte und mir Teile aussuchte, die ich dann auf den Shootings tragen durfte. Tragischerweise musste ich alles nach den Shootings wieder zurückgeben und dabei hatte ich mich in einige Teile so verliebt. Die Preise für meine Kleidungsstücke waren mir als Student dann aber doch ein wenig zu hoch, als dass ich sie gekauft hätte.

Besucht habe ich die Boutiquen Cosmos und Kleidoskop, zwei wunderhübsch-gestaltete Geschäfte mit toller Auswahl und Beratung. Besonders gefreut habe ich mich bei Cosmos Teile des Labels Expresso, mit dem ich schon länger auf meinem Blog zusammenarbeite, zu finden.

Nach dem Shopping wurde ich von der bezaubernden Anika geschminkt und gestylt. Ich war echt happy mit dem Ergebnis, auch wenn ich ungern so lange still sitze, langsam gewöhne ich mich daran.

Danach schlüpfte ich endlich in die Klamotten. Leider hatten wir keine Zeit gehabt groß Accessoires auszuwählen und daher nahm ich das, was da war und verzichtete bei beiden Looks auf Taschen. Auch in Sachen Schuhen hätte ich wohl eine andere Wahl getroffen, hätte ich die Wahl gehabt. Schuhpaar Nummer 1 war leider zwei Nummern zu klein und ging nicht einmal zu, deshalb trug ich die Schuhe dann auch in den Händen. Das Kleid in Kombination mit der Jeansjacke fand ich aber superchic.

OUTFIT DETAILS
Jacke: Expresso Fashion (Cosmos)
Kleid: Aldo Martins (Cosmos) – Schuhe: Aruci


Auch bei Outfit Nummer 2 hatte ich dieses Schuhproblem, die Schuhe waren zwar superbequem und passten mir auch, aber es waren eben Mules und ich mag Mules echt gar nicht, weswegen ich solche Schuhe privat nie tragen würde. Da können sie noch hundertmal von Chloé sein. In die Bluse habe ich mich aber sehr verliebt. Hätte ich mal eben 180€, dann würde sie sofort mir gehören und auch die Jeansculotte fand ich absolut lässig.

OUTFIT DETAILS
Bluse: Avelon (Kleidoskop) – Cape: Barnett & Barnett (Cosmo)
Hose: Drykorn (Kleidoskop) – Kette: Cor TT – Schuhe: See by Chloé

Leider war es nach den Shootings auch schon vorbei und Hella und ich machten uns auf den Weg zum Frankfurter Hauptbahnhof. Ich hatte eine wirklich schöne Zeit, vielen Dank dafür.

xoxo Ruth
Instagram
| Twitter | Follow Me

4 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.